Waschsauger – die Innovation für Reinigungskräfte

Waschsauger – die Innovation für ReinigungskräfteWaschsauger, Trocken- / Nass-Sauger, Nasssauger – haben Sie noch den Durchblick, was was ist und wofür man es benötigt? Wenn nicht stehen Sie zumindest nicht alleine da, denn vielen Menschen geht es genau wie Ihnen. Damit sich das Geheimnis um den Wasch-Sauger lüften kann, wollen wir heute Licht ins Dunkel bringen und Ihnen zeigen, wofür der Wasch-Sauger eingesetzt werden kann und worin er sich von den anderen Modellen unterscheidet.

Was ist also ein Wasch-Sauger?

Der Wasch-Sauger zeichnet sich dadurch aus, dass er sowohl eine Sprühdüse als auch eine Saugdüse besitzt. Mit der Sprühdüse wird das Reinigungsmittel auf den Boden oder den Teppich aufgebracht. Der Bürstenaufsatz verteilt es, bevor es im gleichen Arbeitsgang von der Saugdüse wieder aufgenommen wird. So besitzt der Waschsauger einen Behälter mit dem Reinigungsmittel und einen weiteren, in den das Schmutzwasser eingesogen wird. Bei den meisten Geräten ist ein Liter Reinigungsmittel ausreichend, um zehn Waschgänge durchzuführen. Der Schmutzwasserbehälter sollte möglichst oft geleert werden. Je nach Modell kann er zwischen zwei und vier Liter Schmutzwasser aufnehmen.

Natürlich fragt man sich nun, wann die Anschaffung eines Waschsaugers sinnvoll ist. So ist sie zum einen zu empfehlen, wenn Sie über eine große Wohnfläche verfügen oder das Gerät gewerblich nutzen wollen. Mit den meisten Modellen ist es möglich, auch das Fahrzeug zu reinigen. Der große Vorteil, den sie mit sich bringen, ist das Aufsaugen der Flüssigkeit während des Reinigungsvorganges. Allerdings sollte man bei Stoffmöbeln achtsam sein. Einige Geräte sind nicht ausreichend in der Lage, die Flüssigkeit aus dem Stoff  herauszusaugen.

Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Saugern

Es ist wahr: Die Begrifflichkeiten der verschiedenen Sauger werden immer wieder durcheinandergeworfen, sodass man letztlich gar nicht genau weiß, welchen Sauger man nun gekauft hat. Damit soll aufgeräumt werden. Die Unterschiede können klar abgegrenzt werden.

  • Der Wasch-Sauger: Gerne werden diese Modelle auch als „Teppichreiniger“ bezeichnet. Der Grund dafür ist die Sprühdüse, die zum Versprühen des Reinigungsmittels verwendet wird. Sie hat einige Hersteller dazu verleitet, den Namen „Sprühsauger“ zu verwenden. Vermutlich wird dies aber nur gemacht, um sich von der Masse abzuheben. Der große Vorteil des Waschsaugers ist definitiv das Aufsprühen, Einbürsten und Absaugen in einem einzigen Arbeitsvorgang. Dadurch wird erheblich Zeit eingespart. Effektiv ist es zudem auch. Auch ist das Dosieren der Reinigungsflüssigkeit mit diesem Gerät einfacher, als würde man den Teppichreiniger zuvor per Hand aufsprühen und vielleicht sogar noch eigenhändig einbürsten.
  • Der Nass-Sauger / Nass-Trocken-Sauger: Beim Nass- / Trocken-Sauger haben wir zwei Geräte in einem vereint. So ist es für diese Modelle kein Problem, trockenen Schmutz aufzusaugen. Andererseits kommen sie aber auch mit feuchtem, nassem Schmutz, ja sogar mit Flüssigkeiten zurecht. Eine Sprühdüse besitzen sie nicht. Dennoch werden sie sehr gerne zur Reinigung von Polstermöbeln eingesetzt.

Das Einsatzgebiet des neuen Saugers

Für welches Modell Sie sich entscheiden sollten, ist abhängig von dem vorrangigen Anwendungszweck. Sollen vorrangig große Bodenflächen, Teppiche oder Polstergarnituren gereinigt werden, ist der Wasch-Sauger die richtige Wahl. Achten Sie unbedingt auf die Watt-Leistung, die das Gerät mitbringt. Je höher sie ist, desto effektiver ist das Reinigungsergebnis. Leider aber bringen die Wasch-Sauger einen großen Nachteil mit sich: Sie sind relativ teuer. Werden sie also nur sporadisch zum Einsatz gebracht, ist der finanzielle Aufwand viel zu hoch. Bei einem Großputz, der nur alle halbe Jahr durchgeführt wird, ist es daher sinnvoll, ihn im Baumarkt für einen Tag zu mieten.

Allerdings sollten Sie sich auch damit auseinandersetzen, dass der Waschsauger ja nicht nur den Boden reinigt. Er lässt sich zur Reinigung von Polstermöbel ebenso erfolgreich einsetzen wie für die Reinigung von Teppichen, Gardinen und Vorhängen. Der Einsatz der Bürstenaufsätze kann sich bei den verschiedenen Herstellern und Modellen unterscheiden. Grundsätzlich aber sind sie so konzipiert, dass Fugen, Teppiche, Gardinen und Polster schonend, aber tiefgreifend gesäubert werden.

Grundsätzlich lassen sich auch Autositze leicht mit dem Wasch-Sauger reinigen. Es wird dafür nur eine kleinere Bürste benötigt. Die reguläre Bodenbürste ist zu groß. Allerdings empfiehlt es sich, zunächst mit dem normalen Trockensauger die Sitze abzusaugen, bevor der Waschsauger zur Anwendung kommt.

Der Nass- / Trocken-Sauger stellt in diesem Fall die bessere Alternative dar. Zudem kann die Feuchtigkeit weitestgehend abgesogen werden. Im anderen Fall müsste das Auto von Drinnen sehr gut abtrocknen. Feuchte Sitze im Auto sind nichts angenehmen und können im schlimmsten Fall zur Schimmelbildung im Auto führen.

Es ist nicht einfach, sich zwischen den unterschiedlichen Saugern zu entscheiden. Behalten Sie stets im Auge, wie oft Sie das Gerät nutzen können und welche Größe die Wohnung überhaupt besitzt. Denn hier finden wir einen klassischen Fall, in dem die finanzielle Belastung der Anschaffung mit der tatsächlichen Ausnutzung im Einklang sein sollte. Ist sie dies, haben Sie sich ein Haushaltsgerät angeschafft, das Sie vermutlich niemals wieder hergeben wollen.

Das Volumen des Flüssigkeitsbehälters

Es versteht sich von selbst, dass dieses Kriterium beim Kauf unbedingte Beachtung finden muss. Warum? Die Größe des Behälters für die Reinigungsflüssigkeit, aber auch des Schmutzwassers gibt Ihnen eine Vorstellung, wie viel Quadratmeter mit einer Füllung des Behälters gereinigt werden können. So kann die 60 m² Wohnung problemlos mit dem 2 l Behälter reinigen. Sollten Sie eine größere Wohnung besitzen, empfiehlt sich der 4 l Behälter. Um aber tatsächlich eine derart große Fläche reinigen zu können, ist auch die Leistung des Motors wichtig. Sie sollte entsprechend ausgelegt sein.

Wie lang ist das Kabel des Gerätes?

Man denkt beim Kauf nicht unbedingt daran. Und doch entscheidet die Kabellänge oftmals darüber, wie oft das Gerät eingesetzt wird. Je seltener man die Steckdose wechseln muss, desto leichter fällt uns der Einsatz.

Was sagt die Frequenz aus?

Jeder Ton besteht aus einzelnen Frequenzen. Je größer die Anzahl der Frequenzen, desto höher wird der daraus entstehende Ton. Deshalb sollte der Wasch-Sauger unbedingt einen Frequenzbereich unter 70 besitzen. Übersteigt er diese Grenze, wird der Ton mit jeder weiteren Frequenz unangenehmer. Das muss ja nicht sein, nicht wahr?

Wie wird denn ein Wasch-Sauger gepflegt?

Beginnen wir mit den Flüssigkeitsbehältern. Sowohl der Behälter für das Reinigungsmittel als auch der Auffangbehälter für das Schmutzwasser sollten regelmäßig gereinigt werden. Beim Schmutzwasser empfiehlt es sich, diesen bei jedem Ausleeren zu reinigen. Der Behälter für das Reinigungsmittel sollte ebenfalls bei jedem neuen Auffüllen einmal ausgespült werden.

Aber auch die Leitungen und Schläuchen sollten regelmäßige Reinigung erfahren. Experten raten dazu, diese alle sechs Monate gründlich mit klarem Wasser durchzuspülen. Hierzu kann der Sauger einfach in die Badewanne / Duschwanne gestellt werden. Bevorzugt wird dies mit warmem Wasser durchgeführt. Es kann durchaus vorkommen, dass sich hartnäckiger Schmutz in den Schläuchen abgesetzt hat. Für diesen Fall gibt es zusätzlich bei den meisten Modellen eine Selbstreinigungsfunktion. Die Anleitung hierzu finden Sie in der Gebrauchsanleitung. Sie kann bei den unterschiedlichen Herstellern variieren. Nach Anwendung der Selbstreinigung sollten sich allerdings auch die hartnäckigen Ablagerungen entfernt haben.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, lassen Sie den Wasch-Sauger, in Einzelteile zerlegt, in der Sonne trocknen, bevor Sie ihn wieder zusammenbauen.

Lässt sich die Effektivität des Wasch-Saugers mit der des Dampfreinigers vergleichen?

Halten wir einmal fest, dass der Dampfreiniger ohne chemische Zusatzstoffe funktioniert. Es ist lediglich der heiße Dampf, der zum Lösen des Schmutzes führt. Damit ist zwar der Schmutz verschwunden. Sollten sich aber noch Bakterien an der gereinigten Stelle befinden, sind sie mit dem Dampfreiniger nicht zu beseitigen. Hierzu wird das Reinigungsmittel des Wasch-Saugers benötigt. Damit ist der Wasch-Sauger gerade für Allergiker, die ein sehr sauberes, hygienisch einwandfreies Umfeld benötigen, das Gerät der Wahl.